" Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit". Unter diesem Motto haben sich die katholischen und die evangelische Pfarrgemeinde im Dürrbachtal am Dreikönigssingen beteiligt.
Foto: Silvia Hodek
In Oberdürrbach zogen 2 Gruppen zu verschiedenen Treffpunkten und trafen sich anschließend zum gemeinsamen Abschluss am Dorfplatz. Die Feuerwehr "erwärmte" alle mit heißen Getränken.
Foto: Martina Weber
Krippen- und Kindergartenkinder des Kindergartens St.Josef, Oberdürrbach nahmen an einem besonderen religionspädagogischen Angebot teil, das ihnen lebendig und einfühlsam zeigte, wie bedeutsam Gemeinschaft, Mitgefühl und Nächstenliebe im Alltag sind.
Foto:Alexandra Stumpf
In Unterdürrbach wurde der ökumenische Aussendungsgottesdienst von Diakon Timo Richter und Gemeindereferentin Martina Zentgraf vorbereitet. Im Anschluss zogen die Sternsinger von Haus zu Haus um mit den von ihren gesammelten Spenden wie alle Sternsinger Kindern in Bangladesch, die in durch Arbeit ausgebeutet werden den Besuch einer Schule zu ermöglichen. Einen Teil der ihnen geschenkten Süßigkeiten gaben sie mir Freude an die Bahnhofsmission in Würzburg weiter.
Text: Silvia Hodek für die Pfarrgemeinschwaft Dürrbachtal und das Forum Ökumene im Dürrbachtal.
Advent - Gemeinschaft teilen
Die Pfarrgemeinde Oberdürrbach feierte am 30. November 25 mit einem " Adventsfenster" den Beginn der Adventszeit.
Die Texte drehten sich um die Hirten, die ersten Zeugen der Geburt Jesu.
Die Bibel beschreibt Jesus als den guten Hirten.
Diese Metapher betont seine enge Beziehung zu den Menschen und steht für Liebe, Schutz und Führung sowie die Bereitschaft, das eigene Leben für die Menschen zu geben.
Es ist eine Botschaft, dass die Menschen niemals alleine sind.
Musikalisch - unter der Leitung von Christine Böhm - würde das Adventsfenster gestaltet von
dem Projektchor Dürrbachtal,
dem Bläserensemble St. Josef,
Christiane Ruß und Michaela Reif- Schnaidt ( Blockflöte),
Christiane Ehl und Christine Böhm ( Gesang),
Martin Ehl ( Orgel).
Die Texte wurden gelesen von Martina Göpfert und Silvia Hodek.
Punsch für die Begegnung nach dem Adventsfenster wurde von Rosi Mahlein zubereitet.
Text/Foto: Silvia Hodek
Die Oberdürrbacher Weihnachtskrippe, eine echte "Gemeindekrippe"
Die Pfarrei St. Josef Oberdürrbach besitzt nicht nur eine alte kleine stimmungsvolle Krippendarstellung, die wieder in der alten Kirche aufgebaut ist. In der neuen Kirche ist in den Achtzigerjahren auf Anregung des damaligen Pfarrers Professor Fuhs zwischen Orgel und Altar eine großflächige Grundausstattung mit beweglichen Holzfiguren in passenden Gewändern angeschafft worden. Seitdem sorgen jedes Jahr geschickte Gemeindemitglieder unter der kundigen Anleitung von Frau Gudrun Hoyer dafür, das Weihnachtsgeschehen für alle rechtzeitig anschaulich zu gestalten. Außerdem wurden die Anlage und Ausstattung im Laufe der Jahre immer wieder dank tatkräftiger Eigenleistungen geschickter Gemeindemitglieder und großherziger Spenden ergänzt und erweitert. Ein stabiler Stall, der großartig gemalte Prospekt einer orientalischen Stadt als Hintergrund ergänzten nach und nach die Krippe, und eine immer wieder phantasievoll gestaltete Umgebung überrascht jedes Jahr die Betrachter. Besonders zu erwähnen ist auch die wahrhaft fürstliche Ausstattung der Könige aus dem Morgenland, deren prachtvolle Gewänder Frau Annaluise Schraub aus kostbaren Stoffen liebevoll gefertigt hat. Immer wieder gibt es eine Überraschung und etwas Neues zu entdecken. Eine kleine Ziegenfamilie, ein Mäuschen und eine Taube beleben nun den Tierbestand. Ein Hirtenmädchen und ein Hirtenjunge ergänzen die Gruppe. Unsere Figuren sind ca. 80 - 100 cm groß. Großzügige Spender aus der Gemeinde und Spenden aus dem Seniorenkreis ermöglichten diese Erweiterung. Es ist der Wunsch aller, die sich mit viel Engagement darum bemühen, die Krippe alljährlich als Mittelpunkt der weihnachtlich geschmückten Kirche zu gestalten, dass sie mithilft, das Geschehen der Heiligen Nacht für Groß und Klein Gestalt werden zu lassen. Die eindrucksvolle Krippe kann an Weihnachten und Dreikönig auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besichtigt werden. An den beiden Weihnachtsfeiertagen und am Dreikönigsfest (25. und 26.12.2025 sowie 06.01.2026) ist die neue Kirche St. Josef auch nachmittags zusätzlich jeweils von 15 -17 Uhr geöffnet, und Ansprechpartner geben gerne Auskunft.
Das Krippenteam freut sich über Ihren Besuch!
Autor: Elfriede Ruttor Fotos: Gabriele Schiffer
Seniorengottesdienst im Rahmen der Verabschiedung von Heilig Geist am 19.11.25
" Du stehst als stumme Frage vor uns Elisabeth. Was wiegen unsre Tage, und welche Tat besteht?
Wo ist ein Herz, das Nöte sieht, ein Wort, das stärkt und tröstet, Brot, das wie Rosen blüht?"
Am Tag der Heiligen Elisabeth feierte die Pfarrgemeinde Heilig Geist mit Senioren aus dem gesamten Dürrbachtal einen weiteren Abschiedsgottesdienst.
Pfarrer Christian Nowak wies darauf hin, dass die Heilige Elisabeth eine Frau war, die ganz für das Teilen und die Nächstenliebe steht. Elisabeth hat Liebe ganz gelebt - sie hat ein Trostlicht in die Dunkelheit getragen.
Diese Nächstenliebe zeichnete auch die Arbeit des Seniorenkreises Dürrbachau in den vergangenen Jahrzehnten aus.
Pfarrer Christian Nowak dankte allen, die in dieser langen Zeit den Seniorenkreis Dürrbachau geleitet und geprägt haben und aktiv mitgearbeitet haben.
Nach dem Gottesdienst lud der Seniorenkreis Dürrbachau
zu Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal ein.
Die Leiterin des Seniorenkreises - Barbara Endres - bedankte sich bei allen, die diese Arbeit über diese lange Zeit möglich gemacht haben.
Alben mit Bildern aus vergangenen Jahren, die Frau Schnabel mitgebracht hatte - machten die Runde und die im Gottesdienst geweihten Rosen wurden verteilt.
Die Seniorenarbeit im Dürrbachtal ist mit dieser Verabschiedung nicht zu Ende. Die Senioren aus Heilig Geist sind bei den Seniorenkreisen in Ober- und Unterdürrbach jederzeit herzlich willkommen. Wir alle wünschen ihnen, dass sie dort eine neue Heimat finden.
Text: Martina Zentgraf Bild: Silvia Hodek
„Ich bin da, wenn du mich brauchst“
Zum Buß- und Bettag feiern Christen in St. Josef gemeinsam
Mit dem warmen Klang der Glocken und einer eindrucksvollen Meditation begann am 19. November 2025 der ökumenische Gottesdienst zum Buß- und Bettag in St. Josef. Die Worte von Ronja Sälzer eröffneten einen Raum der Stille und des Vertrauens. Besonders ihr Satz
„Wann auch immer du auftauchst, ich bin da, wenn du mich brauchst“ blieb vielen im Gedächtnis und prägte die Atmosphäre des Abends.
Gemeinsam führten die katholische Gemeindereferentin Martina Zentgraf und der evangelische Diakon Timo Richter durch die Liturgie. Sie machten sichtbar, wie lebendig die Ökumene im Dürrbachtal ist – und dass Christinnen und Christen hier trotz aller Unterschiede vor allem das feiern, was sie verbindet. Unterstützt wurden sie vom Forum Ökumene, vertreten durch Silvia Hodek und Christine Schmauß.
Musikalisch prägte Christine Böhm den Gottesdienst mit warmen Orgelklängen. Ihre Beiträge schufen Momente zum Atemholen, Nachdenken und Beten – viele Besucherinnen und Besucher spürten, wie gut dieser Freiraum tat.
Die Impulse des Abends luden ein, ehrlich auf das eigene Leben zu schauen und Vertrauen neu zu entdecken. Gott als einer, der Türen öffnet und Menschen empfängt – mit Sorgen, Schuld und Fragen – fand hörbare Resonanz.
Im Anschluss öffnete das Pfarrheim St. Josef seine Türen. Bei herzhafter Brotzeit und heißem Tee entstanden lebendige Gespräche, neue Kontakte und herzliche Begegnungen. Man spürte: Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen offen füreinander sind.
Das Forum Ökumene dankt allen Mitwirkenden und Gästen herzlich. Gemeinsam haben sie dazu beigetragen, dass dieser Buß- und Bettag zu einem besonderen Zeichen gelebter Verbundenheit wurde – warm, menschlich und hoffnungsvoll.
Text: Martina Zentgraf Bild: Silvia Hodek
Eine ökumenische " Hutprobe"
In Oberdürrbach ist es Tradition, dass die Knorrhalla zur Faschingseröffnung einen Gottesdienst feiert.
Der ökumenische Wortgottesdienst stand unter dem Motto "Auf die Plätze fertig...Halleluja, Helau und Amen".
Er wurde gestaltet von der Gemeindereferentin Martina Zenitgraf und Diakon Timo Richter.
Sie präsentierten die " heiligen Hüte", die sie beim Vorsitzenden der Knorrhalla im Keller gefunden hatten.
Mit der Zusage, dass wir alle - egal unter welchem Hut wir stecken - von Gott gesegnet sind, zog die " närrische Gesellschaft" von der Kirche in die Mehrzweckhalle um dort den Faschingsbeginn weiter gebührend zu feiern.
Text und Bilder Silvia Hodek
Gedenkfeier für Sternenkinder und alle verstorbenen Kinder
Sterne, die in unseren Herzen leuchten
Gedenkfeier für Sternenkinder und alle verstorbenen Kinder
Einen geliebten Menschen loslassen zu müssen, ist eines der schwersten Dinge im Leben – besonders, wenn es das eigene Kind ist. Am 12. Oktober 2025 fand in der Kuratiekirche Veitshöchheim die Gedenkfeier für Sternenkinder und verstorbene Kinder statt. Ein Sternenkind ist ein Kind, das während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im ersten Lebensjahr verstorben ist. In die Feier einbezogen wurden auch Kinder, deren Leben später endete.
Zahlreiche Eltern, Geschwister und Großeltern kamen zusammen, um ihrer Kinder zu gedenken. Pfarrer Christian Nowak eröffnete die Feier und betonte, dass alle Kinder, die im Herzen der Anwesenden weiterleben, sichtbar in die Gemeinschaft Gottes eingeschlossen sind und dass jedes Leben bei Gott gut aufgehoben ist – auch die Allerkleinsten. Die musikalische Gestaltung übernahm Frau Petra Klafke mit der Projektband und dem Projektchor „Cantemus“, begleitet von Instrumentalstücken, die Trost und Hoffnung spendeten.
Ein besonders berührender Moment war die gemeinsame Aktion: Besucherinnen und Besucher konnten durchsichtige Kunststoffkugeln mit glänzenden Regenbogensternen füllen, auf denen Namen, Daten oder Symbole festgehalten wurden. Anschließend wurden die Kugeln, die an Seifenblasen erinnerten, bei der Muttergottes vor dem Ambo aufgehängt – ein sichtbares Zeichen der Erinnerung.
Die Gedenkfeier bot den Familien einen geschützten Raum, um Trauer, Liebe und Hoffnung miteinander zu teilen. Als Mitgebsel erhielt jede Besucherin und jeder Besucher einen kleinen Seifenblasenbehälter mit Bibelvers. Die Vorbereitung und Durchführung lagen in den Händen von Pfarrer Christian Nowak, Gemeindereferentin Martina Zentgraf, Andrea Warrings-Kraus, Luise Klembt und Katja Worschech. Für die liebevolle Dekoration des Pfarrsaals danken die Veranstalter besonders Ivonne Wagner. Auch für die Unterstützung aus der Sakristei: Vergelt’s Gott!
Abschließend segnete Pfarrer Nowak die Anwesenden, begleitet vom Lied „Gott sei mit dir auf deinem Weg“. Im Anschluss an die Gedenkfeier gab es im liebevoll gestalteten Pfarrsaal die Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung. Die Feier zeigte eindrucksvoll, dass Liebe und Erinnerung über den Tod hinaus bestehen.
Am 11. Oktober 2025 feierte die Bänd in der Kuratie Hl. Geist ihr 30-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier begann mit einem stimmungsvollen Abendgottesdienst mit Eucharistie, geleitet von Pfarrer Christian Nowak, unterstützt von Gemeindereferentin Martina Zentgraf und Ehrenamtlichen. Musikalisch umrahmte die Bänd die Feier unter dem Motto „Dankbarkeit“.
„Wer singt, betet doppelt“, betonte Pfarrer Nowak. Dankbarkeit gelte nicht nur den Musikerinnen und Musikern, sondern allen Ehrenamtlichen, die die Gemeinde bereichern. Bezugnehmend auf das Evangelium, in dem nur einer der zehn Aussätzigen seine Heilung erkennt, machte er deutlich: Dankbarkeit schenkt Vertrauen, öffnet Herzen und hilft, Veränderungen und Abschiede zu meistern.
Besonders bedeutsam ist dies in diesem Jahr: Nach fast 70 Jahren verabschiedet sich die katholische Pfarrgemeinde Hl. Geist von ihrem Kirchengebäude in der Dürrbachau. Ab 28. Dezember 2025 wird es an die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde übergeben, die dort hoffentlich ebenso eine Heimat findet, wie es die katholische Gemeinde über Jahrzehnte erlebt hat.
Am Gottesdienst nahmen auch ehemalige Seelsorger, Gläubige aus der pastoralen Untereinheit Veitshöchheim-Dürrbachtal und äthiopisch-orthodoxe Christen teil. Ehemalige Gemeindemitglieder ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, dabei zu sein.
Im Anschluss spielte die Bänd eine Serenade, und Interessierte bewunderten eine Bilderausstellung mit Momentaufnahmen aus 30 Jahren Bänd-Geschichte. Danach lud der liebevoll vorbereitete Gemeindesaal zu Gebäck und Getränken ein. Pfarrer Nowak moderierte die Ausstellung, und die geteilten Anekdoten, Fotos und Geschichten zeigten den reichen Schatz an Erinnerungen, Freude und Gemeinschaft in Hl. Geist – auch wenn die Zahl der aktiven Mitglieder in den letzten Jahren zurückging.
Am Ende dankte Pfarrer Nowak von Herzen Gemeindereferentin Martina Zentgraf, dem Gemeindeteam, der Kirchenverwaltung und allen Anwesenden für ihr Engagement und ihre Verbundenheit.
30 Jahre Bänd in der Kuratie Hl. Geist – ein herzliches Dankeschön für Musik, Engagement, Gemeinschaft und gelebte Dankbarkeit.
TEXT: Martina Zentgraf / Bild: Walter Bötsch
Infoabend - Elternbrief - Kommunionkinder im Dürrbachtal
Liebe Eltern unserer Kommunionkinder 2026,
ein neues Schuljahr hat begonnen, in dem Sie mit Ihrem Kind ein großes Fest feiern dürfen, denn es ist zum ersten Mal zur Hl. Kommunion eingeladen.
Darüber freuen wir uns mit Ihnen! Mit einem Vorstellungsgottesdienst, Weggottesdiensten und weiteren Aktionen sollen sie erleben können, was es bedeutet, zur Gemeinschaft der Kirche zu gehören und die Freundschaft mit Jesus zu vertiefen. Damit Sie bereits heute gut planen können, möchten wir Ihnen erste Termine zukommen lassen.
Die Erstkommunion im Dürrbachtal feiern wir am Samstag, 18. April 2026, um 10:00 Uhr in Oberdürrbach!
Der erste Elternabend mit Gelegenheit zur Information, Anmeldung, Terminüberblick und zum Austausch findet für das Dürrbachtal statt am Mittwoch, 29. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Pfarrheim Unterdürrbach!
Der 1. Weggottesdienst für alle Kommunionkinder findet statt am 12. November 2025 um 16:00 Uhr in der Kirche St. Josef Oberdürrbach.
Die Kinder treffen sich das erste Mal am Samstag, 15. November 2025 von 12:30 - 14:30 Uhr im Pfarrheim Unterdürrbach
Am Sonntag 16. November 2025 findet um 9:00 Uhr der Vorstellungsgottesdienst für alle Kommunionkinder aus dem Dürrbachtal in St. Rochus und St. Sebastian, Unterdürrbach statt.
Falls Sie Familien kennen, die nicht angeschrieben wurden, aber Interesse haben, dann weisen Sie sie bitte auf diesen Abend bzw. die Kontaktmöglichkeit im Pfarrbüro hin. Wir freuen uns auf eine persönliche Begegnung mit Ihnen und grüßen Sie bereits heute herzlich.
Ihr Pfarrer Pastoralreferentin
Diesen Elternbrief Kommunionkinder Dürrbachtal finden Sie als PDF-Datei unter Downloads
Erntedankfest im Kindergarten St. Josef
Erntedankfest im Kindergarten St. Josef
Kleine Hände, große Dankbarkeit – ein Fest voller Freude
St. Josef. Mit strahlenden Augen feierten die Kinder des Kindergartens St. Josef ihr diesjähriges Erntedankfest. Gemeinsam mit dem pädagogischen Team und Gemeindereferentin Martina Zentgraf, katholische Seelsorgerin im Dürrbachtal, dankten alle Krippen- und Regelkinder für die Gaben der Natur und das Gute im Leben.
Bereits im Vorfeld hatten sich die Kinder zusammen mit Erzieherinnen und Eltern mit dem Thema „Danke sagen“ und der Erntezeit beschäftigt. Ihre kreativen Ergebnisse sind derzeit im Eingangsbereich des Kindergartens zu bewundern.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Apfel: Die Kinder entdeckten die Kerne, erfuhren, wie aus einem kleinen Samen ein großer Baum wächst, und hörten eine Geschichte über Sonne, Wind und Regen – und was all das mit Gottes Segen zu tun hat. Anschließend durften sie Äpfel aus dem Pfarrgarten in Veitshöchheim probieren.
Mit Liedern wie „Gottes Liebe ist so wunderbar“ und Gebeten mit Bewegungen drückten die Kinder ihre Dankbarkeit aus. Zum Abschluss gab es den Segen und eine gemeinsame Mahlzeit mit einer selbst gekochten Gemüsesuppe, die die Kinder bereits am Vortag zubereitet hatten.
„Danken ist nicht nur am Erntedankfest wichtig, sondern jeden Tag – es macht das Leben einfach schöner“, betonte Martina Zentgraf.
Das Fest machte den Kindern bewusst, wie wertvoll Gottes Schöpfung und die Menschen sind. Und die Äpfel aus dem Veitshöchheimer Pfarrgarten erinnern sie auch in der kommenden Woche bei der gemeinsamen Brotzeit daran, wie schön es ist, Danke zu sagen.
Bild und Text Martina Zentgraf
Heilig Geist wird durch Verkauf neues Zuhause der äthiopischen Gemeinde
Die finanzielle und bauliche Situation der Kuratie Heilig Geist in der Dürrbachau sowie die personelle Entwicklung der Gemeinde, die weniger als 500 Katholiken zählt und nur noch über wenige aktive ehrenamtliche MitarbeiterInnen verfügt, führte nach der Gebäudebewertung der Diözese (Kategorisierung) zum Beschluss, dass die Kirche mit Pfarrsaal veräußert werden solle. Fest stand von Anfang an, dass eine Umnutzung für profane Zwecke nicht in Frage kommt. Die Gemeinde wird damit aber nicht aufgelöst, sondern mit Unterdürrbach zusammengeführt.
Die äthiopische Gemeinde, die schon seit Jahren zu Gast in unserer Kirche ist, äußerte sogleich ihr Kaufinteresse. Seit gut 1 ½ Jahren sind Kirchenverwaltung und Diözese mit der äthiopischen Gemeinde inhaltlich auf dem Weg und in Verhandlungen gemäß der Richtlinien für Immobilienverkäufe in der Diözese Würzburg. All diese Gespräche und Vorgänge folgen strengen Vorgaben, müssen durch verschiedene Gremien bestätigt werden und unterliegen stiftungsaufsichtsrechtlicher Prüfung und Genehmigung sowie der Zustimmung durch den Bischof.
Im Juli kam nun die stiftungsaufsichtsrechtliche Genehmigung aus dem Bischöflichen Ordinariat Würzburg, was bedeutet, dass noch in diesem Jahr 2025 die Heilig Geist Kirche und der Pfarrsaal an die äthiopische Gemeinde verkauft werden. Derzeit wird ein Kaufvertrag von einem Notar vorbereitet, von der Kirchenverwaltung begleitet und von der Diözese im Anschluss geprüft.
Im Herbst beginnt ein pastoraler Weg des Abschieds von unserer Kirche. Viele werden verständlicherweise sehr traurig sein. Es soll jeden Monat etwas besonderes in Kirche oder Pfarrsaal stattfinden. Ab dem Christkönigssonntag gehen wir einen besonders intensiven Weg bis hin zum letzten gemeinsamen Weihnachtsfest (Christmette) in der Kirche. Die Übergabe der Kirche ist derzeit (unter Vorbehalt) zum 28. Dezember 2025 geplant.
Auch wenn es für die Gläubigen der Gemeinde zum Teil ein Schmerz ist, so ist es doch eine Freude, dass Schwestern und Brüder in Christus eine Heimat in Heilig Geist finden und die Kirche ein Gotteshaus bleibt.
Sie werden rechtzeitig über alle Gottesdienste sowie Veranstaltungen informiert. Außerdem findet im Herbst ein Informationsabend statt, bei dem alle Ihre Fragen gern beantwortet werden.
Pfarrfest in Oberdürrbach am Tag der Franken
Das Pfarrfest der Gemeinde St. Josef in Oberdürrbach begann mit einem beeindruckenden Festgottesdienst mit Pfr. Nowak.
Leitthema des Gottesdienstes war das Wirken des Hl. Kilians und seiner Gefährten und die Bedeutung für unsere Zeit.
Der Festgottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Projektchor, der Bläsergruppe und weiteren Musikern - alle unter der Leitung von Christine Böhm sowie Peter Keck an der Orgel.
Besonders beeindruckend war die Verabschiedung von Günter Ruß aus dem aktiven ehrenamtlichen Dienst für die Pfarrgemeinde St. Josef.
Günter Ruß blickt auf viele Jahre ehrenamtlicher Tätigkeiten zurück - im Liturgiekreis, als Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates, zuletzt als Küster. Viele zusätzliche Arbeiten erledigte er in der ihm eigenen bescheidenen, ruhigen und freundlichen Art oft hinter den Kulissen.
Hierfür dankten ihm - und für die Unterstützung seiner Frau Monika Ruß ,Pfarrer Christian Nowak und für das Gemeindeteam Burkard Betz.
Die Gemeinde dankte ihm mit herzlichem Applaus.
Bischof Dr. Franz Jung verlieh Günter Ruß für seinen unermüdlichen Einsatz die Ehrennadel des Bistums Würzburg.
Günter Ruß bedankte sich mit freundlichen humorvollen Worten bei allen seinen Wegbegleitern u.a. mit dem Hinweis dass das Motto
T - toll
E - ein
A - anderer
M - machts
nie geherrscht habe.
Sein besonderer Dank galt seiner Frau Monika Ruß für ihre Unterstützung in all den Jahren.Einen Wunsch äußerte Günter Ruß ,dass wieder mehr junge Menschen Freude am Dienst als Ministranten/Ministrantinnen finden.
Im Anschluß an den Gottesdienst feierte die Gemeinde das Pfarrfest, das zwar wegen der immer weniger werdenden Helfer in reduzierter Form stattfand, aber der guten Stimmung und den zwischenmenschlichen Begegnungen tat das keinen Abbruch.
Dabei fanden auch viele der sich in den Jahren angesammelten Osterkerzen, die von Gudrun Hoyer aufwändig und liebevoll mit großem künstlerischem Geschick gestaltet wurden- neue "Liebhaber".
Katholische Gemeinden Veitshöchheim/Dürrbachtal Kontaktbüro im Dürrbachtal (bei St. Rochus und St. Sebastian) Dürrbachtal 67 97080 Würzburg Tel: 0931 - 95543 Mail pg.duerrbachtal@bistum-wuerzburg.de
Öffnungszeiten
Vor Ort im Kontaktbüro Dürrbachtal (bei St. Rochus und St. Sebastian) Dienstag, 16:00 - 17:30 Uhr
Erreichbarkeit telefonisch und vor Ort in Veitshöchheim; Herrnstraße 1 Montag-Freitag 09:00 - 11.30 Uhr Mittwoch & Donnerstag 14:30 - 16:00 Uhr