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Kinder und Erwachsene erleben Karwoche und Ostern gemeinsam

Im Dürrbachtal haben Kinder und Erwachsene gemeinsam die Karwoche und das Osterfest gefeiert. Das Forum Ökumene gestaltete dabei ein vielseitiges Programm und unterstützte alle Gottesdienste dieser Tage. Im Mittelpunkt stand das bewusste Erleben der zentralen Inhalte des christlichen Glaubens: Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi.

Agapemahl

 

 

Den Auftakt bildete am Gründonnerstag eine Agapefeier. An einem festlich gedeckten Tisch kamen die Teilnehmenden zusammen, aßen, sangen und beteten miteinander. Impulse erinnerten an das letzte Abendmahl Jesu und machten die Bedeutung von Gemeinschaft im christlichen Glauben erfahrbar. Gestaltet wurde der Abend von dem evangelischen Diakon Timo Richter sowie der katholischen Gemeindereferentin Martina Zentgraf, begleitet vom Forum Ökumene.

Am Karfreitag stand der Kreuzweg Jesu im Mittelpunkt. Die einzelnen Stationen wurden für Kinder und Erwachsene anschaulich gestaltet und gemeinsam begangen. Ein besonderes Hoffnungszeichen setzte die „Rose von Jericho“, die im Wasser wieder aufblüht und symbolisch für neues Leben und Auferstehung steht. Im Anschluss entstanden Osterkerzen, die in die Gottesdienste der Ostertage eingebracht oder mit nach Hause genommen wurden. Bei Brötchen und vegetarischen Häppchen klang der Nachmittag in ruhiger Atmosphäre aus.

 

 

  

 Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete der Ostersonntag in Oberdürrbach. Dort feierten die katholische Gemeinde Veitshöchheim und Dürrbachtal sowie die evangelische Kirchengemeinde St. Johannis in Würzburg gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Jesus hat den Tod besiegt“. Gestaltet wurde er von der katholischen Gemeindereferentin Martina Zentgraf und der evangelischen Religionspädagogin im Praxisjahr Ronja Sälzer, begleitet und unterstützt vom Forum Ökumene. Die musikalische Gestaltung übernahm Christine Böhm an der Orgel, unterstützt von Kindern sowie Seniorinnen und Senioren, die den Gottesdienst mit Orff-Instrumenten bereicherten. Geschichten, Symbole und die aktive Beteiligung der Kinder ließen die Osterbotschaft lebendig werden. Zum Abschluss suchten die Kinder Osternester – ein bunter Ausklang voller Gemeinschaft, Glauben und Osterfreude.

Martina Zentgraf

Die katholischen Pfarrgemeinden Veitshöchheims und des Dürrbachtales griffen kreativ das Thema Passion auf

Die Passionszeit ist eine Zeit dazwischen. Zwischen dem, was war, und dem, was kommt, zwischen Schmerz und Zuversicht, zwischen Trauer und Hoffnung. In diesem Jahr spüren das die katholischen Gemeinden Veitshöchheim-Dürrbachtal im Pastoralen Raum Würzburg Nord-West besonders deutlich. Der Abschied von der Kirche Dürrbachau nach deren Verkauf zum Jahresende 2025 ist noch nah.

Vor allem Mitglieder der Heilig-Geist-Gemeinde trauern um den Verlust. Und doch bleibt der Gedanke: Vielleicht kann gerade in einer solchen Zwischenzeit aus Schmerz neue Kraft und Hoffnung wachsen. Denn im Wort „Passion“ sind beide Aspekte vereint – Leiden und Leidenschaft. Tiefe Hingabe ist oft mit Opferbereitschaft verbunden. 

In den letzten Wochen vor der Übergabe der Kirche an die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirchengemeinde St. Marqos gestalteten Pfarrer Christian Nowak, das Pastoralteam und die Gemeinde Dürrbachau einen intensiven pastoralen Abschied. Nun wachsen neue Strukturen: Der Seniorenkreis Hl. Geist trifft sich im Saal des Bürgervereins Dürrbachau, die Madonna aus der Kirche hat im benachbarten Kindergarten einen neuen Platz gefunden, und der eindrucksvolle Kreuzweg von Karl Clobes wurde in der Kirche St. Josef in Oberdürrbach aufgehängt.

Um die 14 Kreuzwegstationen gut zur Geltung zu bringen, wurden die Wände der Kirche St. Josef in einem leichten Grünton neu gestrichen. Der Anstrich wertet den Raum sichtbar auf, und der Kreuzweg kommt nun sogar besser zur Geltung als an den Backsteinwänden der Dürrbachauer Kirche. Er passt zudem zur Figur des „jungen“ Heiligen Josef, dem Patron der Kirche. Wenn künftig auch die Beleuchtung für die beiden Tafeln des Clobes-Kreuzwegs aus dem Jahr 1961 angepasst ist, wird seine Wirkung noch deutlicher sein.

Der Kreuzweg und sein neuer Platz waren für das Pastoralteam Anlass, in der Fastenzeit „Menschen mit Passion“ besonders in den Blick zu nehmen. An den fünf Fastensonntagen gab es in Veitshöchheim-Dürrbachau eine Fülle kreativer Angebote für Jung und Alt. Sie orientierten sich an den Tagesevangelien und luden dazu ein, in Stille oder in Bewegung unterwegs zu sein. In den Sonntagsmessen wurden Personen aus dem Kreuzweg in sogenannten „Predigtbildern“ näher betrachtet.

Die Titel lauteten: „Jesus vor Pilatus: das Tribunal der Wahrheit“, „Kreuzigung Jesu: die Menschen um Jesus in der Verklärung und unter dem Kreuz“, „Veronika: Frau mit Mut und Leidenschaft“, „Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen“ und „Maria am Weg: Maria als Pendant zu Josef“.

Bei allen fünf Predigtbildern erhielten die Gottesdienstbesuchenden die farbigen Darstellungen der jeweiligen Personen, die der in Unterfranken bedeutende sakrale Künstler Karl Clobes (1912–1996) in seiner zeitgenössischen Bildsprache mit großer emotionaler Tiefe gestaltet hat. „Wir alle haben Sehnsüchte in uns, die uns antreiben“, beschrieb Gemeindereferentin Martina Zentgraf die mutige Veronika, die Jesus auf seinem Kreuzweg ein Schweißtuch reichte. Wer eine Leidenschaft, eine Passion hat, komme ins Handeln für das Leben, die Liebe und für Gott.

Pfarrer Nowak stellte Josef und Maria gegenüber: Josef als verlässlichen, sorgenden und schützenden Begleiter, Maria als die, die trotz aller Schmerzen um ihren Sohn vertrauensvoll an ihrem Ja festhielt. Beide würden für grundlegende Haltungen des Glaubens stehen: Maria für das Vertrauen, das auch im Leid Bestand hat, Josef für das verantwortliche Handeln im Alltag. „Glaube zeigt sich so sowohl im Aushalten als auch im Tun“, so der Pfarrer.

„Wir sind eine Weggemeinschaft des Glaubens“, betonte Pfarrer Nowak und verwies darauf, dass „die Zukunft nicht woanders, sondern hier und heute und mit dir beginnt“. Auch im Evangelium von der Auferweckung des Lazarus sei dieses Zusammenspiel sichtbar. Der Seelsorger wusste: „Das Vertrauen der Schwestern, das konkrete Handeln der Anwesenden und das lebensschaffende Wort Jesu gehören untrennbar zusammen. Wo Menschen vertrauen und handeln, kann neues Leben wachsen.“ Der neue Ort des Clobes-Kreuzwegs sei für ihn ein Zeichen dafür, dass die Christen in Veitshöchheim und im Dürrbachtal für ihre gemeinsame Zukunft „neu Fuß fassen können“.

In Oberdürrbach fielen am fünften Fastensonntag mehrere Anlässe zusammen: die Feier des Patroziniums St. Josef, die Misereor-Fastenaktion unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an“ mit dem Beispielland Kamerun sowie der Abschluss der Predigtreihe in der Fastenzeit. Eine Musikgruppe unter der Leitung von Christine Böhm gestaltete den festlichen Gottesdienst. Danach blieben im Innenhof viele Besucherinnen und Besucher bei einem kleinen Empfang noch gern beieinander.

Kreuzweg in Oberdürrbach St. Josef 22.03.26 Foto 1

Der Kreuzweg von Karl Clobes (im Hintergrund) passt stimmig zur Figur des „jungen Heiligen Josef“. Bevor der zweiteilige Kreuzweg aufgehängt wurde, ist die Wand im leichten Grünton passend neu gestrichen worden. Das neue Farbkonzept hat der Kirche gut getan. Darüber freuen sich (von links) Pfarrer Christian Nowak, sowie Uta Deitert, Herrmann Nickel und Silvia Hodek vom Gemeindeteam.

Kreuzweg Karl Clobes 08.03.26 Veronika

 

Die Station „Veronika reicht Jesus das Schweißtuch“ war am 3. Fastensonntag Herzstück des Predigtbildes. Veronika ist eine Frau mit Mut und Leidenschaft. Karl Clobes interpretierte diese sechste Kreuzwegstation stimmig.

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Gemeindereferentin Martina Zentgraf beschrieb im Predigtbild über Veronika am Kreuzweg als mutige Frau.

Kreuzweg Karl Clobes 08.03.26 Stationen

 

Der Kreuzweg von Karl Clobes mit seinen Stationen „Jesus wird ins Grab gelegt“ und „Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern“. An seinem neuen Platz in der Kirche St. Josef kommen die beiden Kreuzwegtafeln besonders gut zur Geltung.

Autor/Fotos: Irene Konrad

 

Am 19. März 2026 feierte der Kindergarten St. Josef in Oberdürrbach den Josefstag. Die Kinder beschäftigten sich gemeinsam mit Gemeindereferentin Martina Zentgraf mit dem heiligen Josef und seinem Vertrauen in Gott.

Im Mittelpunkt stand eine gestaltete Mitte mit einer Josef-Statue und Werkzeugen, die auf seinen Beruf als Zimmermann hinwiesen. Mit einem Kamishibai-Theater wurde die Geschichte des heiligen Josef kindgerecht erzählt. Beim gemeinsamen Singen und Beten konnten die Kinder die religiöse Bedeutung des Tages direkt erleben.

Die Kinder lernten, dass Josef Verantwortung übernimmt, für seine Familie sorgt und auf Gott vertraut – auch in schwierigen Situationen. Im Alltag können sie diese Werte erleben, zum Beispiel wenn sie einander helfen, teilen oder von Eltern und Erzieherinnen liebevoll begleitet werden.

Unter der Leitung von Martina Weber wird das pädagogische Team das Thema in den kommenden Wochen weiter vertiefen. So erfahren die Kinder, dass Josef auf Gott vertraut und wie wichtig es ist, im Alltag füreinander da zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Weise verbindet der Joseftag die religiöse Tradition des Namenspatrons mit den Erfahrungen der Kinder im Kindergarten.

Martina Zentgraf
Gemeindereferentin

Es singt der Projektchor „ViaVicis“ unter der Leitung von Hubert Hoche.

Am Samstag, 21. März 2026, veranstaltet die Katholische Pfarrgemeinde um 18.00 Uhr wieder ein Benefizkonzert mit dem Chor „ViaVicis“ in der Kirche St. Rochus und St. Sebastian.

Was als Projekt im Herbst 2012 begann, hat sich zwischenzeitlich fest etabliert: Seit 2013 unterstützt „ViaVicis“ mit seinen erfolgreichen Benefizkonzerten zahlreiche Projekte wie Kindergärten, Pfarreien, soziale Einrichtungen u.v.m. Nach Konzerten im Würzburger Raum sowie im Main-Tauber- und MainSpessart-Kreis hat sich der Chor mittlerweile auch überregional, z.B. bei Auftritten in Aschaffenburg, Fulda oder Weinheim, einen guten Namen geschaffen und ist nun zum zweiten Mal in Unterdürrbach zu Gast.

Unter der künstlerischen Leitung des Helmstadter Dirigenten und Komponisten Hubert Hoche hat sich der Chor außergewöhnliche Chorwerke mit hohem Anspruch zum Ziel gesetzt. Die Chormitglieder teilen im Projektchor nicht nur ihre Begeisterung für Musik, sondern betrachten ihn auch als Möglichkeit, sich sängerisch weiter zu entwickeln. Der Phantasiename ViaVicis stammt aus dem Lateinischen und steht, in etwas freierer Übersetzung, für „Abwechslung“ oder „neue Wege gehen“. Bei jeweils drei Benefizkonzerten im Frühjahr und zwei Konzerten im Herbst eines jeden Jahres stellt der Chor sein Können unter Beweis.

In diesem Jahr liegt der musikalische Schwerpunkt auf geistlichen Werken bekannter Komponisten wie Sergej Rachmaninov, Josef Rheinberger oder Moritz Hauptmann. Für die gewohnte Vielfalt und Abwechslung im Programm sorgen darüber hinaus außergewöhnliche Stücke von zeitgenössischen Künstlern, wie beispielsweise eine Eigenkomposition von Dirigent Hubert Hoche. Zudem steht mit „Kyrie“, einem erst kürzlich geschaffenen Werk der südkoreanischen Komponistin Eunsil Kwon, auch eine Premiere auf dem Programm. 

Das Benefizkonzert beginnt am Samstag, 21. März 2026, um 18.00 Uhr in der Kirche St. Rochus und St. Sebastian in Unterdürrbach. Der Eintritt ist frei, es werden jedoch Spenden für den guten Zweck – die Renovierung des Pfarrheims - erbeten.

Der Veranstalter, die Katholische Pfarrgemeinde St. Rochus und St. Sebastian, und der Chor „ViaVicis“ freuen sich auf einen gemeinsamen Konzertabend mit vielen Besuchern und großzügige Spenden für den guten Zweck.

Mit Freude und viel Motivation haben die neu gewählten Mitglieder der Gemeindeteams ihre Arbeit aufgenommen. Sie engagieren sich künftig für das kirchliche Leben in der Pfarrei St. Josef Oberdürrbach sowie in den Gemeinden Heilig Geist Dürrbachau und St. Rochus und St. Sebastian Unterdürrbach im Pastoraler Raum Veitshöchheim – Dürrbachtal.
Das Gemeindeteam St. Josef Oberdürrbach bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Ausgeschieden ist nach acht Jahren Mitarbeit Veronika Köhler. Zur Wiederwahl angetreten sind Burkard Betz, Uta Deitert, Hermann Nickel und Silvia Hodek.
Auch in der Dürrbachau und in Unterdürrbach wurde ein gemeinsames Gemeindeteam gebildet. Ausgeschieden sind aus Heilig Geist: Ursela Roth, Birgit Halmanns und Ulrich Kraus sowie aus St. Rochus und St. Sebastian: Katja Worschech, Bastian Winkler und Matthias Jonen. Neu Verantwortung übernehmen Bystrik Trnovec, Birgit Brand und Katja Schindelmann.
Alle Teams danken den bisherigen Mitgliedern herzlich und freuen sich auf viele Begegnungen sowie darauf, gemeinsam Glauben zu leben und Gemeinschaft zu stärken. Für den gemeinsamen Weg bitten wir um Gottes Segen

Oberdürrbach. Einsamkeit und Gemeinschaft standen im Mittelpunkt der ersten ökumenischen Atempause am 10. Februar im Pfarrsaal des Gemeindezentrums in Oberdürrbach. Gestaltet wurde die morgendliche Besinnungszeit von Silvia Hodek vom Forum Ökumene im Dürrbachtal, der katholischen Gemeindereferentin Martina Zentgraf und dem evangelischen Diakon Timo Richter.

In Texten, Impulsen und Momenten der Stille wurde deutlich, dass Einsamkeit für viele Menschen zu einer wachsenden Herausforderung geworden ist. Umso wichtiger ist eine Gemeinschaft, die trägt und verbindet – genau hier setzt das Angebot der ökumenischen Atempause an. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück blieb Zeit für Begegnung und Austausch, was von den Teilnehmenden gerne angenommen wurde.

Die nächste ökumenische Atempause findet am 21. April um 8.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Josef statt.

Text: Silvia Hodek Bild: Silvia Hodek

Oberdürrbach – Konfetti wirbelte durch die Kirche, Luftballons hingen bunt von der Decke, und überall sah man Faschingskostüme. Das Forum Ökumene lud zu dem Gottesdienst ein, und gefeiert haben ihn alle – alt und jung, Faschingsnarr oder nicht. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher füllten die Kirche, darunter viele Mitglieder der K.G. Knorrhalla Oberdürrbach e.V.

Schon beim Einzug erklang das Eingangslied „Einfach Spitze“, das alle zum Mitsingen und Mitfeiern einlud. „Gott sagt zu jeder und jedem von uns JA!“, begrüßte Gemeindereferentin Martina Zentgraf die Gäste. Besondere Aufmerksamkeit zog die Figur der „Königin“ auf sich, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen animierte. Zwischendurch fragte Zentgraf die Besucherinnen und Besucher, warum sie sich verkleiden und was auf keiner Feier fehlen darf – Luftballons, Süßigkeiten, Luftschlangen – und machte deutlich: Freude und Glaube gehören zusammen.

Ein Höhepunkt war die Predigt von Silvia Hodek und Christine Schmauß vom Forum Ökumene über die Hochzeit zu Kana. Maria erkannte, dass dem Brautpaar der Wein ausging, und vertraute auf Jesus. Auch als er zunächst zögerte, half er leise und unauffällig – und füllte sechs große Krüge mit Wein. Die Botschaft war klar: Vertrauen, Fürsorge und Freude gehören zusammen, und mit Jesus wird Freude nicht weniger, sondern überfließend. Ernsthaftigkeit und Feierlust gingen hier Hand in Hand.

Die musikalische Gestaltung lag bei Christine Böhm, die mit Herzblut den Gottesdienst begleitete. Konfetti, Luftballons und Süßigkeiten luden alle zum Mitmachen ein. Fürbitten, visualisiert durch Masken, Luftballons, Sneakers und Konfetti-Tüten, verbanden Spaß, Gemeinschaft und Glaubensbotschaft.

Text: Silvia Hodek Bild: Silvia Hodek

Die Pfarrgemeinde St. Rochus und St. Sebastian in Unterdürrbach feierte am 25. Januar 2026 ihr Patrozinium. Den Gottesdienst leiteten Domkapitular Clemens Bieber, Pfarrer Christian Nowak und Pater Dawid Blazków von den Salesianern Don Boscos. Auch die Mitarbeitenden der Don Bosco Caritas, Geschäftsführer Andreas Halbig und Gemeindereferentin Martina Zentgraf, nahmen teil. Die musikalische Gestaltung übernahm Annika Drexlmeier. Domkapitular Bieber betonte in seiner Predigt, dass Frieden und Gemeinschaft nicht durch Macht oder Eigeninteressen entstehen. Entscheidend seien Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Am Beispiel des heiligen Sebastian zeigte er, dass Glaube Mut, Standhaftigkeit und klare Haltung erfordert und dass die Frohe Botschaft Jesu durch eigenes Handeln sichtbar wird. 

Ein besonderer Höhepunkt war der Dank an die Ehrenamtlichen. Pfarrer Nowak unterstrich, wie unverzichtbar ihr Engagement für die Gemeinde ist. Besonders hervorgehoben wurde Birgit Brand, stellvertretend für alle Ehrenamtlichen, die die Einrichtung des neuen Kontaktbüros im Pfarrzentrum St. Rochus und St. Sebastian koordinierte, Abläufe organisierte und die Arbeit aller Beteiligten abstimmte. Für ihren Einsatz überreichten Pfarrer Nowak und Gemeindereferentin Zentgraf ihr einen Blumenstrauß – begleitet von langem Applaus der Gäste.

Patrozinium Sebastiani Pfarrzentrum

 Anschließend wurden die Mitarbeitenden von Don Bosco Caritas, Geschäftsführer Halbig, Pater Blazków und die Bewohner der neuen Wohngruppe im örtlichen Pfarrhaus offiziell begrüßt. Pfarrer Nowak überreichte ihnen einen Geschenkkorb mit Salz, Kirchennudeln, dem aktuellen Pfarrbrief und zwei Schutzengeln. Ein Zentraler Moment des Empfangs war die sich anschließende Segnung der neuen Wohngruppe im neben an liegenden Pfarrhaus. Die Feier des Patroziniums verband Gottesdienst, Gemeinschaft und Dankbarkeit. Deutlich wurde, wie sehr engagierte Menschen in Unterdürrbach das Gemeindeleben prägen. Gleichzeitig wurde die neue Wohngruppe für junge Menschen eingeweiht. Das Fest zeigte, wie lebendig die Gemeinde ist, wenn Menschen Verantwortung übernehmen, sich

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 Text Martina Zentgraf

Bild - Gottesdienst - Birgit Brand - Auf dem Bild von l. n. r. Gemeindereferentin Martina Zentgraf, Pfarrer Christian Nowak

weitere Bilder; Walter Bötsch

" Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit". Unter diesem Motto haben sich die katholischen und die evangelische Pfarrgemeinde im Dürrbachtal am Dreikönigssingen beteiligt.

Sternsinger Oberdürrbach 2026Foto: Silvia Hodek

In Oberdürrbach zogen 2 Gruppen zu verschiedenen Treffpunkten und trafen sich anschließend zum gemeinsamen Abschluss am Dorfplatz. Die Feuerwehr "erwärmte" alle mit heißen Getränken.

Sternsinger Kindergarten Oberdürrbach 2026

Foto: Martina Weber
Krippen- und Kindergartenkinder des Kindergartens St.Josef, Oberdürrbach nahmen an einem besonderen religionspädagogischen Angebot teil, das ihnen lebendig und einfühlsam zeigte, wie bedeutsam Gemeinschaft, Mitgefühl und Nächstenliebe im Alltag sind.

Sternsinger Unterdürrbach 2026

Foto:Alexandra Stumpf
In Unterdürrbach wurde der ökumenische Aussendungsgottesdienst von Diakon Timo Richter und Gemeindereferentin Martina Zentgraf vorbereitet. Im Anschluss zogen die Sternsinger von Haus zu Haus um mit den  von ihren gesammelten Spenden wie alle Sternsinger Kindern in Bangladesch, die in durch Arbeit ausgebeutet werden den Besuch einer Schule zu ermöglichen. Einen Teil der ihnen geschenkten Süßigkeiten gaben sie mir Freude an die Bahnhofsmission in Würzburg weiter.
Text: Silvia Hodek für die Pfarrgemeinschwaft Dürrbachtal und das Forum Ökumene im Dürrbachtal.

Die Pfarrgemeinde Oberdürrbach feierte am 30. November 25 mit einem " Adventsfenster" den Beginn der Adventszeit.

Die Texte drehten sich um die Hirten, die ersten Zeugen der Geburt Jesu.

Die Bibel beschreibt Jesus als den guten Hirten.

Diese Metapher betont seine enge Beziehung zu den Menschen und steht für Liebe, Schutz und Führung sowie die Bereitschaft, das eigene Leben für die Menschen zu geben.

Es ist eine Botschaft, dass die Menschen niemals alleine sind.

Musikalisch - unter der Leitung von Christine Böhm - würde das Adventsfenster gestaltet von

dem Projektchor Dürrbachtal,

dem Bläserensemble St. Josef,

Christiane Ruß und Michaela Reif- Schnaidt ( Blockflöte),

Christiane Ehl und Christine Böhm ( Gesang),

Martin Ehl ( Orgel).

Die Texte wurden gelesen von Martina Göpfert und Silvia Hodek.

Punsch für die Begegnung nach dem Adventsfenster wurde von Rosi Mahlein zubereitet.

 

Text/Foto: Silvia Hodek

Die Pfarrei St. Josef Oberdürrbach besitzt nicht nur eine alte kleine stimmungsvolle Krippendarstellung, die wieder in der alten Kirche aufgebaut ist.
In der neuen Kirche ist in den Achtzigerjahren auf Anregung des damaligen Pfarrers Professor Fuhs zwischen Orgel und Altar eine großflächige Grundausstattung mit beweglichen Holzfiguren in passenden Gewändern angeschafft worden. Seitdem sorgen jedes Jahr geschickte Gemeindemitglieder unter der kundigen Anleitung von Frau Gudrun Hoyer dafür, das Weihnachtsgeschehen für alle rechtzeitig anschaulich zu gestalten. Außerdem wurden die Anlage und Ausstattung im Laufe der Jahre immer wieder dank tatkräftiger Eigenleistungen geschickter Gemeindemitglieder und großherziger Spenden ergänzt und erweitert. Ein stabiler Stall, der großartig gemalte Prospekt einer orientalischen Stadt als Hintergrund ergänzten nach und nach die Krippe, und eine immer wieder phantasievoll gestaltete Umgebung überrascht jedes Jahr die Betrachter. Besonders zu erwähnen ist auch die wahrhaft fürstliche Ausstattung der Könige aus dem Morgenland, deren prachtvolle Gewänder Frau Annaluise Schraub aus kostbaren Stoffen liebevoll gefertigt hat. Immer wieder gibt es eine Überraschung und etwas Neues zu entdecken. Eine kleine Ziegenfamilie, ein Mäuschen und eine Taube beleben nun den Tierbestand. Ein Hirtenmädchen und ein Hirtenjunge ergänzen die Gruppe. Unsere Figuren sind ca. 80 - 100 cm groß. Großzügige Spender aus der Gemeinde und Spenden aus dem Seniorenkreis ermöglichten diese Erweiterung.
Es ist der Wunsch aller, die sich mit viel Engagement darum bemühen, die Krippe alljährlich als Mittelpunkt der weihnachtlich geschmückten Kirche zu gestalten, dass sie mithilft, das Geschehen der Heiligen Nacht für Groß und Klein Gestalt werden zu lassen.
Die eindrucksvolle Krippe kann an Weihnachten und Dreikönig auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besichtigt werden. An den beiden Weihnachtsfeiertagen und am Dreikönigsfest (25. und 26.12.2025 sowie 06.01.2026) ist die neue Kirche St. Josef auch nachmittags zusätzlich jeweils von 15 -17 Uhr geöffnet, und Ansprechpartner geben gerne Auskunft.

Das Krippenteam freut sich über Ihren Besuch!

 

Autor: Elfriede Ruttor Fotos: Gabriele Schiffer

" Du stehst als stumme Frage vor uns Elisabeth. Was wiegen unsre Tage, und welche Tat besteht?

Wo ist ein Herz, das Nöte sieht, ein Wort, das stärkt und tröstet, Brot, das wie Rosen blüht?"

 

Am Tag der Heiligen Elisabeth feierte die Pfarrgemeinde Heilig Geist mit Senioren aus dem gesamten Dürrbachtal einen weiteren Abschiedsgottesdienst.

Pfarrer Christian Nowak wies darauf hin, dass die Heilige Elisabeth eine Frau war, die ganz für das Teilen und die Nächstenliebe steht. Elisabeth hat Liebe ganz gelebt - sie hat ein Trostlicht in die Dunkelheit getragen.

Diese Nächstenliebe zeichnete auch die Arbeit des Seniorenkreises Dürrbachau in den vergangenen Jahrzehnten aus. 

Pfarrer Christian Nowak dankte allen, die in dieser langen Zeit den Seniorenkreis Dürrbachau geleitet und geprägt haben und aktiv mitgearbeitet haben.

Nach dem Gottesdienst lud der Seniorenkreis Dürrbachau

 zu Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal ein.

Die Leiterin des Seniorenkreises - Barbara Endres - bedankte sich bei allen, die diese Arbeit über diese lange Zeit möglich gemacht haben.

Alben mit Bildern aus vergangenen Jahren, die Frau Schnabel mitgebracht hatte - machten die Runde und die im Gottesdienst geweihten Rosen wurden verteilt.

Die Seniorenarbeit im Dürrbachtal ist mit dieser Verabschiedung nicht zu Ende. Die Senioren aus Heilig Geist sind bei den Seniorenkreisen in Ober- und Unterdürrbach jederzeit herzlich willkommen. Wir alle wünschen ihnen, dass sie dort eine neue Heimat finden.

Text: Martina Zentgraf  Bild: Silvia Hodek

 

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