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Diesen Mittwoch (17 - 18.30Uhr) ist eine bundesweite Online-Gebetsaktion geplant. Viele Prominente (Schirmherr - Söder) haben schon ihre Unterstützung zugesagt...

mehr dazu:

https://www.katholisch.de/artikel/25099-johannes-hartl-darum-geht-es-bei-deutschland-betet-gemeinsam

https://deutschlandbetetgemeinsam.de/

Die Kar- und Osterwoche

Gedanken zu den Kartagen

 

Im Leben gibt es den Palmsonntag.

Den Tag der Freude, des Jubels, der Zustimmung. Wir spüren geliebt oder zumindest anerkannt und gewollt zu sein. Unsere Nähe wird gesucht und gefunden. Wir erfahren unseren Wert und werden gebraucht. Wir haben Erfolg, sind gesund und glücklich. Aber der Palmsonntag führt unweigerlich zu den Kartagen.

Im Leben gibt es auch den Gründonnerstag.

Wir hoffen auf das Gute, das Schöne im Leben, werden aber oft enttäuscht, missverstanden und fühlen uns verraten. Es gibt in unserem Leben auch Angst, Krankheit und Todeserfahrung. Menschen, denen wir vertraut haben, Menschen, denen wir die Füße gewaschen haben, Menschen, mit denen wir unser Brot geteilt haben, wenden sich von uns ab, verraten uns für "ein paar Silberlinge" und treiben uns auf den Kreuzweg...

Im Leben gibt es auch den Karfreitag.

Wir fühlen uns alleine, verlassen, hintergangen, krank und entblößt.
Manche waschen sich die Hände in Unschuld. Sie haben nur getan, was von ihnen erwartet wird und - wie sollten sie sonst vorwärts kommen?...
Wir sind auf unsere nackte Existenz zurückgeworfen. Hat alles noch einen Sinn? Wozu lebe ich überhaupt? Wie lange soll ich das alles durchstehen? Warum gerade ich? Mein Gott, warum hast auch du mich verlassen?

Jedem Karfreitag folgt der Karsamstag.

Wir sind wie eingemauert. "Bin ich noch der Mensch, der ich einmal war - fröhlich, lachend, bewundert und anerkannt ... ?", fragen wir uns voll Sehnsucht. Wir wollen wieder Leben in uns spüren, neues Leben, das uns Flügel verleiht, um aus der Grabesstimmung in neue noch unbekannte Weiten zu gelangen. Eine kleine Pflanze, die Hoffnung heißt, beginnt sich in uns zu regen. Gibt es für mich doch noch eine Zukunft?

Beginnt ein neuer Ostermorgen?

Wir haben eine Wegstrecke durchlebt, durchlitten, durchliebt. Durchkreuzte Pläne, Erwartungen und Hoffnungen wurden zu Kreuzungen, die überschritten werden mussten, um neue Weiten zu erkennen.
Wer in seinem Leben noch keinen Karfreitag erlebt hat, weiß auch nicht, was Auferstehung heißt: Auferstehung aus den Sorgen und Ängsten des Lebens, welche die Sicht auf die Wirklichkeit unseres Seins verstellen. Wer selbst einen Karfreitag durchlebt und durchlitten hat, wird auch seine leidenden Mitmenschen besser verstehen und ihnen Hoffnung geben.

Jesus Christus, wir sind dir auf unseren Kreuzwegen menschlich sehr nahe. Wir hoffen und vertrauen, dass du uns auf göttliche Weise nah bist, damit wir jetzt und hier die kleinen Auferstehungen erleben, um dadurch die ewige Auferstehung erahnen zu können.

Christa Carina Kokol
mit freundlicher Genehmigung aus: „Offene Pfarre”, Graz, Ostern 2006

Diesee Impuls wurde von unserer Gemeindereferentin Cornelia Schäfer zur Verfügung gestellt.

Nachdem auch das Kirchenleben im Dürrbachtal vom Corona-Virus völlig ausgebremst wird, möchte unser Seelsorgeteam mit Pfarrer Sebastian Herbert und Gemeindereferentin Cornelia Schäfer über folgende Alternativen in den kommenden Tagen informieren:

1. Palmsonntag:

In der Kirche in Unterdürrbach wird ein Tisch stehen. Es sind schon viele Palmsträußchen/-zweige in der Kirche.

Wer noch welche dazulegen möchte (aus allen Gemeinden) - gerne.

Am Sonntag werde ich die Zweige segnen.

Die Kirche ist immer von 9.00 - 18.00 Uhr geöffnet. In der Zeit kann jeder, der mag kommen und sich Palmzweige nach Hause holen!

Weiterhin liegen zu den Kartagen jeweils auch Texte/Gebete/Anregungen in der Kirche aus, die für den Gottesdienst bzw. das Gebet zu Hause geeignet sind - bedient euch!!! (Texte kommen auch via Mail!)

In Oberdürrbach wird in den kommenden 2 Wochen die ALTE Kirche geöffnet sein. In Hl. Geist möchten wir am Karfreitag und am Ostersonntag die Kirche öffnen.

Die Texte und Anregungen liegen auch dort aus.

2. Gründonnerstag / Karfreitag

Auch hierfür gibt es entsprechende Anregungen des Gebetes für zu Hause!

3. Ostern

Sobald wir wieder dürfen, werden wir in allen Gemeinden und Kirchen eine entsprechend festliche Liturgie planen und feiern, in der wir die Osterkerzen bereiten und auch das Osterwasser segnen werden!

Die Termine besprechen wir individuell!

4. Erstkommunion

Da die Ausgangsbeschränkungen momentan ja bis zum 19.4. gelten (eine Woche vor dem geplanten Erstkommuniontermin) und es nicht absehbar ist, ob eine Verlängerung kommt, haben wir beschlossen, den Erstkommuniontag am 26.4. abzusagen.

Als Ausweichtermin ist der Sonntag, 12.7. angedacht - allerdings auch noch ohne Gewähr!!!

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Soweit mal für den Moment!

Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten!

Bleibt gesund!

Wir halten die Stellung so gut es geht!

Viele Grüße

Cornelia Schäfer und Sebastian Herbert

„Better Together" im Dürrbachtal Seit 2017 gibt es im Dürrbachtal das gemeinsames Jugendprojekt „Better Together", bei dem der TV 1862 Unterdürrbach e.V., das Jugendzentrum Unterdürrbach und die Kolpingjugend Unterdürrbach verstärkt zusammenarbeiten. Koordiniert und betreut wird das Projekt von Steffen Haase, der dieses Jugendprojekt im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres beim TV-Unterdürrbach entwickelt hat. Aktuell haben die Jugendlichen die Chance, mithilfe einer Crowdfunding–Aktion beachtliche Zuschüsse von der VR-Bank zu bekommen und damit die nächste Jugendfreizeit finanzieren zu können. Dafür müssen bis zum 24.06.2020 1500,00 € an Spenden zusammenkommen, damit der Zuschuss der VR-Bank abgerufen werden kann. Jede Spende zählt!! Wie das Ganze funktioniert und noch mehr Infos bekommt ihr im folgenden Text von Steffen Haase und im Anhang: Das Jugendprojekt "Better Together" ist eine mehrtägige Jugendfreizeit für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren und findet seit 2017 regelmäßig statt. Unser Projekt erhielt überregional Aufmerksamkeit und ist 2019 mit dem Vereins-Ehrenamtspreis in der Kategorie Jugendprojekt vom Sportbezirk Unterfranken ausgezeichnet worden. Für das Projekt wurde ein Bündnis, bestehend aus dem Sportverein TV Unterdürrbach, dem Jugendzentrum Unterdürrbach und der Kolping-Jugend im Ort geschlossen. Gemeinsam wurde ein Konzept erarbeitet, welches die Themen Team-Building und Erlebnisraum Natur für die jugendlichen Teilnehmer in den Vordergrund stellt. Einen anschaulichen Überblick über unsere Freizeit bietet unser Kurzfilm, der auf der Website des Bürgervereins Unterdürrbach betrachtet werden kann. Link: https://www.bv-unterduerrbach.de/juz-unterduerrbach-better-together/. Aufgrund unserer nachhaltigen und integrativen Programmkonzeption konnten wir auch über die Stadtgrenzen hinaus auf uns aufmerksam machen. Auch für 2020 streben wir eine weitere Auflage des beliebten Jugendprojekts an. Wie schon 2019 wird die Freizeit partizipativ gestaltet, so dass die Jugendlichen von Beginn an in die Planungen mit eingebunden werden. Sollte die Corona-Situation eine Freizeit im August nicht ermöglichen, so sind bereits Alternativen geplant worden. Je nach Interesse der Jugendlichen ist eine erstmalige Winterfreizeit grundsätzlich ebenfalls möglich. Das Programm wird auch in diesem Fall gemeinsam mit den Jugendlichen erstellt. Dafür benötigen wir Ihre Hilfe beim Crowdfunding! Das gesammelte Geld kommt ausschließlich der Finanzierung des Projekts „Better Together" zugute. Jede Spende ab 5€ wird zusätzlich mit einem Zuschuss in Höhe von 10€ von der VR-Bank unterstützt. Bitte helfen Sie uns dieses Projekt auch in 2020 zu ermöglichen und wieder erfolgreich zu machen. Alle weiteren Informationen finden Sie im beigefügten Flyer und unter diesem Link: https://vr-bank-wuerzburg.viele-schaffen-mehr.de/jugendprojekt-better-together . Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sportliche Grüße Steffen Haase TV 1862 Unterdürrbach e.V. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

https://www.webmail-profi.de/?_task=mail&_mbox=INBOX&_uid=1949&_part=2&_action=get&_extwin=1&_framed=1&_mimewarning=1&_embed=1

Am vergangenen Donnerstag hatten wir einen Aufruf versendet mit dem Angebot, ältere Leute in der momentanen Situation mit einem Einkaufsdienst im Dürrbachtal zu unterstützen.

Wir bekamen viel positive Resonanz vor allem von Leuten, die auch bereit wären zu helfen.

Unter anderem bekamen wir auch die Info vom Nachbarschaftshilfeprojekt „Herz & Hand“ das im Dürrbachtal ebenfalls eine Einkaufshilfe anbietet. Hilfesuchende können sich hier unter der Handynr. 0170/3615995 direkt melden.  Vielleicht gelingt es uns in den nächsten Wochen auch, bei entsprechender Nachfrage die Einsätze gemeinsam zu koordinieren.   

Danke für alle Ideen und Anregungen!

Liebe Mitchristen,

es ist schon verrückt, wie sich der routinierte Alltag von heute auf morgen ändert und wie sich von jetzt auf gleich, jegliche Sicherheit in eine Ungewissheit wandelt.

In diesen Tagen erleben wir diese Situation ganz extrem.

Nichts können wir planen. Niemand weiß sicher, wie lange wir uns in dieser Situation befinden werden.

Diese Ausnahmesituation macht vor keinem halt. Nicht einmal vor gewohnten Ritualen wie dem Training im Sportverein, dem wöchentlichen Treffen mit Freunden im Wirtshaus oder eben auch dem liebgewonnen Gottesdienstbesuch.

So unwirklich es für mich in diesem Augenblick auch ist, an den Kar- und Ostertagen keine gottesdienstlichen Feiern besuchen und mit feiern zu können, so „dankbar" bin ich jedoch für die Erfahrung, dass in solchen Krisenzeiten, Kirche auch ein Teil der Gesellschaft ist und keinen extra Stellenwert hat. Nicht nur wir im Dürrbachtal haben diese Herausforderung zu meistern, nein weltweit sind Christinnen und Christen von dieser Situation, in diesem Jahr betroffen.

Und doch bereiten wir uns auch in diesen Tagen wieder auf das wichtigste Fest in unserem Glauben vor. Ob mit oder ohne gemeinschaftlichen Gottesdienst können und dürfen wir Ostern feiern.

Ostern, das Fest der Auferstehung. Das Fest, aus dem unser gemeinsamer Glaube wurzelt.

In diesem Jahr stehen wir vor der großen Herausforderung, die Kar- und Ostertage trotz oder gerade wegen der widrigen Umstände bewusst in unseren privaten Umfeld zu feiern.

Das dies nicht immer leicht ist, weiß ich aus meinem Alltag persönlich nur zu gut.

Doch die Kartage, die ich während meines Studiums in einer Ordensgemeinschaft erleben durfte, zeigen mir heute viele Möglichkeiten auf, wie wir die Kar- und Ostertage auch in unserer Familie, in unserem privaten Umfeld als besondere Tage feiern können.

Gerne möchte ich meine Erfahrungen mit Euch teilen. Sicher habt auch Ihr Ideen, wie wir diese Tage als Christinnen und Christen für uns besonders gestalten können. Ich bin dankbar für jede Rückmeldung.

Als Ehe- und Familienseelsorgerin, bin ich mit anderen Kolleginnen und Kollegen derzeit dabei, ein Konzept für die Feier der Kar- und Ostertage in der Familie zu entwickeln. Viele Rituale werdet Ihr bestimmt schon kennen und vielleicht auch zu Hause pflegen. Und doch hoffen wir, Euch noch weiter Impulse mit an die Hand zu geben.

Gerne möchte ich Euch auch Ideen für Erwachsene mit an die Hand geben, wie wir die Kar- und Ostertage für uns gut gestalten können.

Denn, gerade jetzt darf Ostern, darf der Glaube an Auferstehung nicht unter gehen oder im schlimmsten Fall ausfallen.

Hast Du Interesse an Gedanken zu den Evangelien der kommenden Sonntage oder an Ideen für die Kar- und Ostertagen?

Dann melde dich bei Cornelia Schäfer (Gemeindereferentin) per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für den Newsletter an.

Sebastian und Ich werden in den kommenden Tagen gerne mit Euch den Glauben teilen. Auch wenn es in diesem Jahr eine neue Form sein wird!

Ich wünsche uns allen, dass wir im Nachgang auf dieses Osterfest blicken und sagen dürfen: „2020 war ein ganz intensives und besonderes Osterfest!"

Alles Gute und bleibt gesund!

Cornelia Schäfer, auch im Namen von Sebastian Herbert




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Gemeindereferentin
Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal
Unterdürrbacher Str. 354
97080 Würzburg
Tel. 0931/9911248

Ehe- und Familienseelsorge - Region Würzburg
Kilianeum - Ottostr. 1
97070 Würzburg

„Ältere Leute sollten möglich nicht selbst einkaufen gehen. Wenn jemand von euch weiß,  dass andere Hilfe brauchen,  ich könnte mindestens zweimal wöchentlich für 2-3 Leute im Dürrbachtal einkaufen gehen.“  Kontakt: Bystrik Trnovec

Wer das Angebot in Anspruch nehmen möchte oder Leute im Dürrbachtal kennt, die diese  Hilfe bräuchten, kann sich für die Kontaktvermittlung per Email oder Telefon  an den Absender dieser Mail, Susanne Heer, FAG-Team,  Tel.: 58010, wenden.  

Der Würzburger Bischof  Dr. Franz Jung hat ein Dekret erlassen (siehe Anhang), welches das kirchliche Leben auch für uns hier im Dürrbachtal für die nächste Zeit "regelt".

Daran haben wir uns natürlich zu halten und danach richten wir uns.

Wir bitten euch, diese Regelungen in euren Kreisen und in den Gemeinden zu verbreiten - soweit noch nicht bekannt!

Die Pfarrheime, Büchereien, kirchlichen Räume bleiben bis einschl. 19.4.20 geschlossen!

Geplante Veranstaltungen können nicht stattfinden bzw. müssen abgesagt werden.

Wir werden entsprechende Aushänge an den Kirchen anbringen, die darüber ebenfalls informieren!

Für evtl. Rückfragen bzw. für "dringend zu erledigende" Angelegenheiten stehen wir natürlich zur Verfügung.

Diese müssten/sollten wir dann auf dem "kurzen Dienstweg" (Mail, Telefon) klären können.

Für das Team

Sebastian Herbert, Pfr.

 

 

Bischöfliches Dekret von Bischof Dr. Franz Jung für das Bistum Würzburg vom 16. März 2020

 

Präambel

Die Verbreitung des Coronavirus zwingt Staat und Gesellschaft ebenso wie alle Einzelnen zu besonderen Schutzmaßnahmen. Das Bistum Würzburg steht vor der Herausforderung, einerseits den Menschen zur Seite zu stehen, andererseits aber auch selbst alles zu tun, um die Verbreitung des Virus wenigstens zu verlangsamen. Wir müssen alle Menschen, mit denen wir in Kontakt stehen, ebenso schützen wie auch unser eigenes Personal.

Vor diesem Hintergrund gebe ich hiermit folgende Anordnungen. Diese sind verpflichtend zu befolgen.

 1 Gottesdienste

(1) Von Dienstag, 17. März 2020, an bis zum 19. April 2020 dürfen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden.

(2) Die private Zelebration der Priester, ggf. mit einem Mitglied des Pastoralteams, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ist erlaubt und in der gegenwärtigen Situation ein stellvertretender Vollzug. Sie nimmt dabei die besonderen Anliegen der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften mit ins Gebet.

(3) Die Liturgien zu den Kar- und Ostertagen können nicht öffentlich gefeiert werden. Ihre Mitfeier wird stattdessen durch Übertragung über das diözesane Internet ermöglicht.

Für alle Gläubigen stellt das Liturgiereferat der Diözese bis Mittwoch, 18. März 2020, Materialien zur Gestaltung des eigenen Gebets bereit.

 (4) Erstkommunionfeiern am Weißen Sonntag, 19. April 2020, müssen verschoben werden. Über Erstkommunionfeiern an den folgenden Sonntagen wird entschieden, sobald feststeht, ob die Schulen ab dem 20. April 2020 wieder öffnen. Können die Erstkommunionfeiern mit den Kindern nicht mehr ausreichend vorbereitet werden, sind sie in jedem Fall zu verschieben.

 (5) Tauffeiern sind zu verschieben. Ausschließlich Nottaufen sind noch gestattet.

(6) Trauungen sind zu verschieben.

 (7) Beisetzungen dürfen nur im engsten Familienkreis ohne Requiem stattfinden.

 (8) Die Krankensalbung für Einzelpersonen sowie die Begleitung von Sterbenden bleiben erlaubt.

 (9) Öffnung der Kirchen: Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben.

  • 2 Veranstaltungen und Gremiensitzungen

(1) Alle öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen müssen entfallen.

(2) Alle Treffen, Gruppenstunden usw. von kirchlichen Vereinigungen müssen entfallen.

(3) Alle Gremiensitzungen außer den Treffen von Krisenstäben müssen entfallen. Dringende Beschlüsse sind im Umlaufverfahren oder per Telefon- oder Videokonferenz herbeizuführen.

  • 3 Kommunikation

Das Bischöfliche Ordinariat gibt ab Dienstag, 17. März 2020, täglich um 15 Uhr weitere aktuelle Anordnungen über die Presse, die Bistumshomepage, das Intranet und per Rundmail an alle Beschäftigten bekannt. Diese Anordnungen sind verpflichtend zu beachten.

 4 Inkrafttreten und Geltungsdauer

Die in diesem Dekret enthaltenen Anordnungen treten ab Dienstag, 17. März 2020, in Kraft. Sie gelten zunächst bis zum 19. April 2020. Über eine eventuell nötige Verlängerung wird zu gegebener Zeit entschieden.

 

Würzburg, 16. März 2020

 

Dr. Franz Jung Bischof von Würzburg

 

Msgr. Dr. Matthias Türk Kirchlicher Notar

Zum Abschied gute Tropfen vom Hl. Geist

Über drei Jahrzehnte prägte Renate Ellinger die Arbeit im Pfarrbüro Unterdürrbach, war Ansprechpartnerin für Menschen, die  Unterstützung in besonderen Lebenssituationen brauchten, sei es bei Todesfällen, Hochzeiten oder Taufe. Aber auch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Pfarrer, Pastoral- und Gemeindereferenten, Administratoren und Diakonen, die im Laufe der Jahre in der Gemeinde tätig waren, gehörten zu ihrem Arbeitsalltag sowie viele organisatorische  Tätigkeiten oder die Pflege des Archivs der Aufgabenbereich im Pfarrbüro ist vielfältig und umfangreich. Der freundliche und geduldige Umgang mit den Menschen vor Ort war für Renate Ellinger dabei immer eine Selbstverständlichkeit.

Sehr groß war die Freude bei der Pfarrgemeinde St. Rochus und St. Sebastian über eine Spende von 350 Euro durch den Obst- und Gartenbauverein Unterdürrbach. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde diese zweckgebunden für die Renovierung des Pfarrheims vom Vorsitzenden Wolfgang Graf übergeben. Im Namen der Pfarrgemeinde bedankten sich Kirchenpfleger Dieter Greulich und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Walter Bötsch für die großherzige Spende.

Unsicherheit bei Theaterchefin Angelika Goj im Unterdürrbacher Pfarrheim: „Wird das Stück Frau Müller muss weg 3angenommen?“ Weil „ Frau Müller muss weg“ doch so ganz anders ist, wie die vielen Theaterstücke, die die Theatergruppe DÜBATA in den letzten Jahren auf die Bühnenbretter brachte.  Die Antwort Publikums  vor dreimal ausverkauftem Haus war klar: Frenetischer, minutenlanger Beifall.

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