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Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal  > Vakanz

Vakanz Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal

ab 1. August 2011 ist die Pfarrstelle in unserer Pfarreiengemeinschaft durch den Weggang von Pfarrer Helmut Rügamer vakant (nicht besetzt). Als Administrator hat sich Pfarrer Werner Vollmuth zur Verfügung gestellt.

Gedanken zur Vakanz - aus dem Pfarrbrief Weihnachten 2011

 
Vollmuth Werner

Pfarrer Vollmuth: Situation der Vakanz

 

Liebe Dürrbachtaler!

 

Ich weiß ja nicht so recht, ob sich mit dieser Anrede alle angesprochen fühlen in unserer Pfarreiengemeinschaft, aber als vorübergehender Administrator wird man und frau es mir nachsehen, wenn es denn nicht so wäre.

Es ist ja schon eine schwierige Zeit, in der wir uns derzeit in unserer Pfarreiengemeinschaft wieder finden. Manchmal kommt aber auch wirklich alles zusammen. Da wechselt der Pfarrer die Stelle und dann wird auch noch die einzige hauptamtliche Kraft, unsere Pastoralreferentin Frau Marion Mack, so krank, dass sie voraussichtlich bis zu einem Jahr ausfällt.


Es ist wie im Leben sonst halt auch: manchmal kommt halt es halt ganz dick. Lösungen müssen gesucht werden Irgendwie muss es ja weitergehen. Schwierige Umstände können ja auch neue Kräfte wecken.


Nun, noch mit Frau Mack zusammen haben wir für die Firmkatechese eine eigene Kraft gefunden, bei der Diözese beantragt und tatsächlich wurde Frau Kerstin Mölder für 5 Stunden bei uns angestellt, damit sie die Firmkatechese durchführen kann, sie wird sich auch um unsere Ministranten kümmern.


Frau Uta Deitert aus dem Pfarrgemeinderat in Oberdürrbach ist ja pastorale Mitarbeiterin und betreut die Menschen in einem Würzburger Altenheim, sie wird für 10 Wochenstunden von der Diözese angestellt, um die Organisation und die Koordination in der Pfarreiengemeinschaft zu übernehmen.


Frau Lucia Lang-Rachor, ihres Zeichens Pastoralreferentin und Familienseelsorgerin im Dekanat Würzburg rechts des Mains, wird für die Kommunionkatechese verantwortlich sein.


Für die priesterlichen Aufgaben hat sich ja zusätzlich zu Prof. Stuflesser Oberstudienrat Achim Wenzel bereit erklärt, regelmäßig Gottesdienste zu übernehmen.


Und viele rüstige Ruhestandspriester, allen voran vor allem auch Pfarrer Eberhard Ritter übernahmen schon und übernehmen dankenswerterweise weiterhin viele Dienste bei uns.


Und dann haben sich ja viele inzwischen auch ehrenamtlich bereit erklärt, in unterschiedlichen Feldern tätig zu werden.


Es wird weitergehen, keine Frage, und wir werden es wohl auch erleben, dass es nicht nur notvolle Situationen sind, sondern dass wir auch in unseren eigenen Reihen Kräfte wecken können, die ohne diese Nöte vielleicht nie zum Vorschein kämen.


Gut tut es mir als Pfarradministrator und vielleicht auch Ihnen, dass uns die Diözese nicht hängen lässt, dass wir wenigstens stundenweise Hauptamtliche haben, die sich kümmern, dass wir selbst auch schon neue Felder ehrenamtlichen Engagements entdeckt haben, so dass wir als Pfarreiengemeinschaft in guter Weise voranschreiten können.


Es ist gut und wichtig, dass wir den Anruf der Zeit erkennen und im Lichte Gottes deuten und verstehen lernen. Es ist gut und wichtig, dass wir uns herausfordern lassen zum Engagement füreinander. Es ist gut und wichtig, dass wir viel miteinander reden und nicht so sehr übereinander, dass wir vor allem jene, die die Not nur am Rande mitbekommen, verständnisvoll „aufklären“ und ihr Verständnis zu wecken versuchen. Es ist gut und wichtig,

dass wir uns auch mit gewissen Einschränkungen zufrieden geben.


So kann die Vakanzzeit auch zu einem Segen werden, wenn wir sie denn nutzen und wenn möglichst viele entdecken, dass wir alle gefragt sind und gerufen, Gemeinde Jesu Christi hier bei uns im Tal aufzubauen.

Ich wünsche uns allen die nötige Geduld und die nötige Bereitschaft, das uns Mögliche zu tun. Dazu helfe uns Gottes heiliger Geist.


Ihr Pfarradministrator

         Werner Vollmuth                      

 

Gedanken zur Vakanz - aus dem Pfarrbrief Sommer 2011

(weiteres zum Abschied von Pfarrer Helmut  Rügamer und zur Vakanz im Sommerpfarrbrief 2011)

 
Pastoralreferentin Marion Mack
Pastoralreferentin Marion Mack
Vakanz –
Leerraum als Chance

Im Monat März 2011 war unsere Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal im Amtsblatt der Diözese Würzburg ausgeschrieben.Leider hat sich bis zum Ende der Bewerbungsfrist kein Pfarrer auf die ab September 2011 frei werdende Stelle beworben. So müssen wir wohl mit einer sog. „Vakanz“ bis mindestens Herbst 2012 (oder länger) rechnen.

 Vakanz kommt vom Lateinischen

„vacare“, was mit „frei sein (von)“, „leer sein“ und „nicht haben“ übersetzt wird.

„Eine leere Pfarrerstelle haben“ heißt ganz sicher: Einen Seelsorger entbehren und auf viel selbstverständlich Gewordenes verzichten zu müssen: Regelmäßige Präsenz des Pfarrers bei der Sakramentenspendung, in den gewohnten Gottesdiensten, in den Gremien, Gruppen und Kreisen unserer Pfarreiengemeinschaft, bei kommunalen Ortsanlässen und natürlich bei den Grenzerfahrungen unseres Lebens...

 „Frei sein von“ einem Pfarrer bedeutet ganz sicher eine ganze Menge Mehrarbeit der verbleibenden hauptamtlich und auch der ehrenamtlich engagierten Christen.

Und doch kann ein solcher „Leerraum“ eine große Chance sein: Wir müssen uns gezwungenermaßen auf Wesentliches konzentrieren und „Mut zur Lücke“ haben.

Bitte haben Sie alle Verständnis dafür, wenn sie in der Vakanz so manches lieb Gewordene vermissen.

 Vielleicht aber entdecken wir auch neu, dass christliche Gemeinden von den Gaben

vieler Menschen leben und nur dann lebendig sind und bleiben, wenn viele bereit sind oder auch neu bereit werden, sich mit ihren Gaben einzubringen. Ich danke schon jetzt allen, die sich in der Vakanz (und darüber hinaus) besonders engagieren.

Die Diözese hat uns signalisiert, dass wir evtl. auch noch mit einer Halbtagsstelle Unterstützung auf hauptamtlicher Ebene bekommen. Warten wir ab, ob es uns geschenkt

wird....

Jedenfalls freue ich mich sehr, dass wir bereits zwei Pfarrer gewinnen konnten, die bei uns regelmäßig in der Vakanz aushelfen werden. Sie stellen sich Ihnen im Anschluss vor.

Bitte verstehen Sie es, wenn durch die Vakanz ab August 2011 eine reduzierte Gottesdienstordnung in Kraft tritt:

In Zukunft wird in Ober- und Unterdürrbach entweder Vorabendmesse um 19.00 Uhr (meistens mit Pfr. Vollmuth) oder Sonntagsmesse um 10.30 Uhr (meistens mit Pfr. Wenzel) gefeiert.

In Heilig Geist bleibt es nach alter Tradition bei „Sonntags um 10 Uhr“ (meistens mit Prof. Stuflesser).

Dies verlangt von uns allen eine größere Mobilität, birgt aber auch die Chance, dass wir in der Pfarreiengemeinschaft noch mehr zusammen wachsen.

Bitte bleiben sie uns treu und wandern sie nicht aus!!!

Gerade jetzt sollten wir unsere Gemeinschaft vor Ort pflegen!!!

Bitte lesen sie auch auf der Seite(Anm.im Pfarrbrief) „Christlichleben und sterben“ wie es mit der Sakramentenspendung und den Katechesen in der Vakanz geregelt sein wird.

Selbstverständlich wird unser Pfarrbüro auch weiterhin mit unseren drei Sekretärinnen für alle ihre Fragen und Anliegen ein offenes Ohr haben.

In einem Team wollen wir zusammen mit ihnen und mit Vertretern/innen aus unserendrei Pfarrgemeinderäten die Zeit der Vakanz planen und begleiten.

Auf einen heil-vollen Weg in der Vakanz, in der sich der Leerraum als große Chance entpuppt, hofft mit Ihnen

 

 
Ihre Marion Mack (Pastoralreferentin)