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Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal  > Vakanz

Mack Marion

Vakanz-Team

 

 

Pastoralreferentin

Marion Mack

 

Liebe Pfarrfamilie, liebe Christen,

im Dürrbachtal

 

die heutige Lesung zum 31. Sonntag im Jahreskreis hat mich mit Wehmut erfüllt, denn Paulus schreibt an die Thessalonicher über seinen Dienst in der Gemeinde und gebraucht genau die Bilder, die mir selber aus der Seele sprechen:

Brüder und Schwestern, wir sind euch freundlich begegnet: Wie eine Mutter für ihre Kinder sorgt, so waren wir euch zugetan und wollten euch nicht nur am Evangelium Gottes teilhaben lassen, sondern auch an unserem eigenen Leben; denn ihr wart uns sehr lieb geworden.“ 1 Thess 2, 7b -8


Dass diese ganz persönliche Beziehung auf Gegenseitigkeit beruht, das durfte ich seit Beginn meiner Krankheit auf ganz vielfältige Weise erfahren. Es sind bei mir nicht nur die „100 guten Wünsche“ so vieler in meinem Herzen angekommen, fast jeden Tag erreicht mich ein Brief, eine Karte oder eine Mail mit unendlich anrührenden Worten. Es sind so viele, dass ich sie gar nicht einzeln beantworten kann.

Ganz besonders geht mir zu Herzen, wie vielfältig im Dürrbachtal für meine Gesundung gebetet wird: auf der Wallfahrt, in Gottesdiensten, beim Rosenkranz und durch viele ganz persönliche Gebete. Ich möchte Ihnen/euch allen dafür auf diesem Weg ein ganz herzliches „Vergelt`s Gott“ sagen.


Es kommt mir vor, als ob 1000 gute Engel bei Gott für mich einstehen und mich im Glauben und in der Hoffnung bestärken, dass es mit meiner Gesundung weiter aufwärts geht. Ich fühle mich wie von ganz vielen guten Engeln auf Händen getragen und begleitet und es kommt mir vor, als ob ich aus diesem Schutzwall gar nicht heraus fallen kann. Auch ganz dunkle Stunden der Angst habe ich so bisher doch irgendwie gemeistert. Ich bin überzeugt, dass schon einige Gebete erhört wurden, denn ich habe die Operation insgesamt gut überstanden.


Allerdings wird die weitere Therapie sicher alle Kräfte von mir fordern und sie kann sich durchaus noch ein Jahr hinziehen. Im Moment übe ich mich in Geduld, denn es geht alles nur schleppend voran. Trotzdem bin ich jeden Tag sehr glücklich, dass ich aufstehen kann und ganz lebendig bin, wie wir heute in Güntersleben im Gottesdienst gesungen haben:

Dass uns`re Sinnen wir noch brauchen können und Händ und Füße, Zung und Lippen regen, das haben wir zu danken seinem Segen.“


In diesem Sinne umarme ich Sie/euch alle von Herzen und bedanke mich nochmals für alle Zeichen der Zuneigung und Liebe, die mich unendlich reich und glücklich machen. Der ganzen Pfarreiengemeinschaft wünsche ich einen mutigen, tapferen Weg durch die sicher nicht einfache Vakanz und jeden Tag die Kraft des kreativen Geistes Gottes.


Halten wir im Herzen die Wellenlänge lebendig, die uns gegenseitig trägt und in die Zukunft begleitet....


Ihre/eure Marion Mack.



 

 

Alles Gute für Marion Mack!

 

Liebe Marion,

 

im letzten Pfarrbrief konnten wir Dir zum runden Geburtstag alles Gute wünschen, diesmal erreichen Dich unsere Wünsche in einer ganz anderen, ernsten Situation.


Der Mensch denkt, Gott lenkt“ – mit diesem Spruch hast Du uns den krankheitsbedingten vorläufigen Rückzug aus Deiner Arbeit mitgeteilt. Wir greifen das Wort in Sorge, aber auch mit Zuversicht auf: Der Herrgott trage Dich durch diese schwere Zeit in Deinem Leben, er schenke Dir Geduld und gute Gedanken.

 

Erfahre seine Zuwendung durch die Menschen, die Dir in der Krankheit zur Seite stehen: durch den Zuspruch und die Hilfe Deiner Lieben, durch die verantwortungsvolle Tätigkeit der Ärzte – auch die Gebete und guten Wünsche unserer Pfarreiengemeinschaft begleiten Dich auf dem Weg hin zu einer Heilung.

 


Hans Ludwig Reder


(Entnommen aus dem Pfarrbrief)