Vor über 3 Jahren haben mir
meine Kinder zu meinem Geburtstag diese Digitalkamera geschenkt. Für die
„Schneckengeschichte“ wollte ich die Hauptdarsteller fotografieren. Dies war
aber mit dieser Kamera nicht möglich. Entweder waren die Weinbergschnecken zu
schnell oder ich zu zittrig. Das war sehr frustrierend für mich. Es entstand
kein verwertbares Bild.
Ich wollte mir jetzt eine
neue Kamera kaufen. Weg mit der alten Kamera! Durch „Zufall“ erfuhr ich erst
jetzt, dass es eine spezielle „Makrofunktion“
für Nahaufnahmen gibt und dies auch auf meiner Kamera sein müsste. Ja,
tatsächlich. Es gibt diese „Makrofunktion“ auf meiner Digitalkamera.
Ich war ganz schön
erschüttert. Diese Funktion stand mir schon die ganze Zeit zur Verfügung und
ich hab´s nicht gemerkt. Hätte ich mir genügend Zeit für meine Kamera genommen,
hätte ich diese Funktion die ganze Zeit schon nutzen können! Die Funktion war
schon immer da!
Dann schoss es mir durch den
Kopf: Was hat Gott Alles für mich zur Verfügung gestellt? Erfahre ich es nie
oder vielleicht viel später? Ich habe ja keine Zeit. Ich bin so beschäftigt.
Ich kämpfe mich die ganze
Zeit ab und es ist gar nicht notwendig, weil alles Notwendige vorhanden ist, so
wie bei meiner Kamera.
Sollte ich mir nicht auch
mehr Zeit für Gott nehmen?
Ja, ich will Gott tatsächlich
besser kennenlernen, ich will mir die Zeit nehmen!
Es tut mir wirklich gut.
So erfreuen mich nicht nur die Bilder die ich mit meiner Kamera
einfangen kann. Durch sie gewinne ich wieder mehr Vertrauen, dass Gott mir Alles
zur Verfügung stellt.
Hier mein erstes Bild mit der neu entdeckten Funktion:
Eigentlich sind diese Früchte nichts Besonderes. Aber mit der richtigen Einstellung entsteht ein ganz anderer Eindruck. Mich erfreut dieses Bild in seiner ganzen Art.